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Taufe - Das Patenamt

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Die Paten versprechen zusammen mit den Eltern, das Taufkind christlich zu erziehen. Das bedeutet, dass Eltern und Paten gemeinsam mit ihren ganz persönlichen Möglichkeiten und Begabungen dem Kind von Gottes Liebe berichten und es auf den Weg in die christliche Gemeinde hinweisen.

Weil die Paten dieses versprechen, kann darum grundsätzlich nur jemand Pate/Patin werden, wer einer anerkannten christlichen Kirche angehört (das sind Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland oder des Ökumenischen Rats der Kirchen: z.B. die römisch-katholische Kirche, deutsche Diözesen orthodoxer Kirchen, die anglikanische Kirche, verschiedene evangelische (Frei-)Kirchen). Menschen, die keiner Kirche angehören oder Mitglied einer nichtchristlichen Religionsgemeinschaft sind, können nicht Paten werden.

Seit dem 1. Januar 2014 gilt für das Patenamt NEU: Nach dem Kirchenrecht der Ev. Kirche von Westfalen soll ein/e Pate/Patin einer evangelischen Kirchengemeinde angehören und konfirmiert sein. Wird trotz aller Bemühungen kein evangelischer Pate gefunden, dann kann auch Pate werden, dessen Kirche der "Magdeburger Erklärung" angehört. Alle weiteren Paten können allgemein einer christlichen Gemeinde angehören (s.o.). In Ausnahmefällen kann mit Zustimmung des Presbyteriums auch ohne Paten getauft werden - dann muss aber ein Elternteil evangelisch sein!

Wenn die Paten nicht unserer Gemeinde angehören, brauchen sie für die Taufe einen Patenschein, der ihre Kirchenmitgliedschaft bescheinigt. Diese "Patenbescheinigung" stellt das zuständige Pfarramt des Wohnortes aus.

Zum Hintergrund: “Magdeburger Erklärung”
Am 29. April 2007 haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Deutsche Bischofskonferenz, orthodoxe und altorientalische Kirchen sowie Freikirchen auf der Ebene der Bundesrepublik Deutschland eine förmliche Erklärung über die wechselseitige Anerkennung der Taufe unterzeichnen. Die Unterzeichnung der Vereinbarung fand im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes im Magdeburger Dom statt. Folgende elf Kirchen haben diesem gemeinsamen Text zugestimmt:
Äthiopisch-Orthodoxe Kirche; Arbeitsgemeinschaft Anglikanisch-Episkopaler Gemeinden in Deutschland; Armenisch-Apostolische Orthodoxe Kirche in Deutschland; Evangelisch-altreformierte Kirche in Niedersachsen; Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine; Evangelische Kirche in Deutschland; Evangelisch-methodistische Kirche; Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland; Orthodoxe Kirche in Deutschland; Römisch-Katholische Kirche; und die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche.

 

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