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Taufe - Folgen und Rechte der Taufe

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Folgen und Rechte der Taufe

Bei einer Säuglings- oder Kleinkindertaufe bekennen sich Eltern, Patinnen und Paten stellvertretend für das Kind zu ihrem Glauben an Gott und versprechen, für eine christliche Erziehung zu sorgen. Schon deshalb sollte die Taufe nicht als abgeschlossene Handlung betrachtet werden, sondern als Beginn eines christlichen Lebensweges – mit ganz bestimmten Folgen:

  • Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die christliche Kirche und in die Gemeinde vor Ort.
  • Die Täuflinge werden von der Kirchengemeinde, in der sie wohnen, zu altersgemäßen Veranstaltungen eingeladen.
  • In der Schule ist das Kind von vornherein zum evangelischen Religionsunterricht angemeldet.
  • Im dritten Schuljahr wird das Kind von der Gemeinde zur Teilnahme am Konfirmationsunterricht eingeladen. Über unsere Konfirmandenarbeit können Sie sich HIER informieren.
Als Gemeindemitglied hat das Kind später einmal bestimmte Rechte:
Es kann nach der Konfirmation selbst Taufpatin oder Taufpate werden.
Konfirmierte Kirchenmitglieder haben das Recht auf eine lebenslange Begleitung durch die Kirche, etwa wenn sie später kirchlich heiraten möchten.
Ab dem 16. Lebensjahr darf jedes Gemeindemitglied an den Kirchenwahlen teilnehmen. Ab dem 18. Lebensjahr kann ein Gemeindeglied als Kandidat zur Presbyteriumswahl nominiert werden.
Jedes Gemeindeglied kann sich ehrenamtlich engagieren, an den Gemeindeversammlungen aktiv teilnehmen und in Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinde Verantwortung übernehmen.

 

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