Jahreslosung 2020

Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

14 Als sie zu den anderen Jüngern zurückkamen, sahen sie eine große Menschenmenge um sie versammelt und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten. [1] 15 Sobald die Leute Jesus sahen, liefen sie in großer Erregung auf ihn zu und begrüßten ihn. 16 Er fragte sie: Warum streitet ihr mit ihnen? 17 Einer aus der Menge antwortete ihm: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht. Er ist von einem stummen Geist besessen; 18 immer wenn der Geist ihn überfällt, wirft er ihn zu Boden und meinem Sohn tritt Schaum vor den Mund, er knirscht mit den Zähnen und wird starr. Ich habe schon deine Jünger gebeten, den Geist auszutreiben, aber sie hatten nicht die Kraft dazu. 19 Da sagte er zu ihnen: O du ungläubige Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn zu mir! 20 Und man führte ihn herbei. Sobald der Geist Jesus sah, zerrte er den Jungen hin und her, sodass er hinfiel und sich mit Schaum vor dem Mund auf dem Boden wälzte. 21 Jesus fragte den Vater: Wie lange hat er das schon? Der Vater antwortete: Von Kind auf; 22 oft hat er ihn sogar ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Doch wenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns! 23 Jesus sagte zu ihm: Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt. 24 Da rief der Vater des Knaben: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! 25 Als Jesus sah, dass die Leute zusammenliefen, drohte er dem unreinen Geist und sagte: Ich befehle dir, du stummer und tauber Geist: Verlass ihn und kehr nicht mehr in ihn zurück! 26 Da zerrte der Geist den Knaben hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Er lag da wie tot, sodass alle Leute sagten: Er ist gestorben. 27 Jesus aber fasste ihn an der Hand und richtete ihn auf und er erhob sich. 28 Jesus trat in das Haus und seine Jünger fragten ihn, als sie allein waren: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben? 29 Er antwortete ihnen: Diese Art kann nur durch Gebet ausgetrieben werden. [2]

Informationsabend: Leben in Palästina – Alltag unter Besatzung

Die evangelische Kirchengemeinde Harsewinkel und der Weltladen Harsewinkel laden herzlich zu einem Informationsabend mit Christiane Berg am Mittwoch, den 15. Januar um 19.30 Uhr zum Thema „Leben in Palästina“ in die Martin-Luther-Kirche ein.

Christiane Berg lebt in Münster und war als Menschenrechtsbeobachterin im Rahmen des EAPPI-Programmes des Ökumenischen Rates der Kirchen in der Westbank eingesetzt. Dort teilte sie den Alltag der Menschen - begleitete sie bei der Arbeit, besuchte ihre Schulen und wurde Zeuge von Übergriffen seitens der israelischen Armee. Zusammen mit drei weiteren Freiwilligen wohnte sie in Yatta, einer abgelegenen Stadt in der Westbank. Sie wird von ihren Erfahrungen in ihrem Einsatzgebiet, den South Hebron Hills, berichten.

„EAPPI“ ist das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel, es unterstützt lokale und internationale Anstrengungen, die israelische Besatzung zu beenden und zu einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts beizutragen. Die Aktivitäten orientieren sich am Völkerrecht und UN-Resolutionen. Die Freiwilligen im Alter von 25 bis 70 Jahren begleiten Palästinenser und Israelis bei gewaltlosen Aktionen. Mehr Infos: www.eappi-netzwerk.de

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