Impuls 27.03.2020

„Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen.“ (Röm 8,26)

Momentan finden keine Gottesdienste statt. Wir beten allein oder mit wenigen Menschen an unserer Seite. Statt wie in Messen oder Gottesdiensten angeleitet mit vielen zusammen zu beten, andere Stimmen zu hören und sich ganz auf den Moment zu konzentrieren, sind wir nun selbst in der Verantwortung.
Und die liegt manchen schwerer als anderen auf.
Ich finde es erleichternd, den Römerbrief zu lesen, der uns zusagt: Unsere Gebete müssen nicht perfekt ausformuliert sein. Sie müssen nicht abgelesen werden, ja sie müssen nicht einmal aus ganzen Wörtern und Sätzen bestehen.

Denn Gott versteht uns. Er fühlt unsere Gefühle, hört unsere Gedanken und sieht in unsere Herzen und Köpfe hinein. Für manche mag das bedrohlich sein. Ich empfinde es als tröstend.

Gott ist bei uns. Er hört uns - ob wir alleine beten oder mit vielen. Und er versteht uns.

Möge Gott Sie dies spüren lassen

Ihre Vikarin Mandy Liebetrau

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